Hildesheimer Lyrikwettbewerb 2014: Was mir heilig ist
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Nahfernes Glück

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1 Nahfernes Glück am Sa 14 Jun 2014, 10:59

Pimarie


Wettbewerbsteilnehmer
Ich fühl mich kalt und leer
Meine Seele trage ich neben mir her
Ein schönes paar Schuhe, ich kauf sie-bin auch kurz froh.
Man gönnt sich ja sonst nix, sowieso. 
Doch dieses Gönnen hat mich seit jeher nicht befreit,
weil mein leeres Ich noch weiter schreit
Wenn ich auf all diese Dinge schau,
Denn selbst knallpink fühlt sich an wie grau. 
Ganz klar habe ich in mir gespürt 
Wie mich diese Welt verführt, 
Zu vergessen wer und was ich bin. 

Hab gelitten unter meinem ungestillten Verlangen,
Viele Wochen bin ich blind durch die Wälder gegangen.
Doch eines Tages als ich auf einer Lichtung saß,
Und einfach nur die Welt vergaß 
Spürte ich den Sonnenstrahl auf meiner Haut 
Und er schien mir fremd wie vertraut 
Nicht mehr allein Wärme die ich empfand-
Wie ein Streicheln von geliebter Hand.
Mein Blick fiel nun auf eine Blüte 
Und ich empfand die unermessliche Güte,
Schönheit zu sehen und zu spüren,
Als würde mich die Liebe selbst berühren.
Und mein Geist fing an sich zu befreien,
Als er begriff, was es heisst, Teil der Schöpfung zu sein.
Liebe - ein Gefühl, zumeist an Menschen gebunden 
Ich hatte sie plötzlich dort gefunden,
sie bot sich frei von Anspruch und Besitz dar,
Dementsprechend unbedingt und somit wahr. 
Was war mir verborgen all die Jahrzehnte,
In denen ich mich im Glauben wähnte,
Ich müsste etwas sein oder etwas finden 
Um das Glück an mich zu binden. 
Seither kehre ich in die Wälder zurück,
Und nähre mich am wahren Glück.
Ich wünsche allen Menschen die Demut zu erkennen,
Wie wunderschön diese Welt ist, die sie ihr Zuhause nennen. 
Zurückzukehren ins Paradies.

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