Hildesheimer Lyrikwettbewerb 2014: Was mir heilig ist
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Die dreifaltige Frau

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1 Die dreifaltige Frau am Do 15 Mai 2014, 09:56

muelr


Wettbewerbsteilnehmer
Die Dreifaltigkeit der Frau

 

 

Weil‘s sonst keiner z‘sammbringt – werd’ts jetzt von mir hör’n:

Man kann die Dreifaltigkeit – einfach erklär’n:

Mein Katechet hat g’sagt, – an’s Dreieck mit’n Aug’n

Muaß wohl jeder Christ – ohne Nachdenken glaub’m

Aber trotzdem, drei Wesen – in einer Person

Wie geht denn das z’samm – und wo sonst gibt’s das schon?

 

Du wirst es derleb‘m – bist a Mann oder Bua

Das gibt’s millionenfach – in der Natur

Da brauchst net weit geh‘n – schau dich um ganz genau

Hast es immer vor d‘ Aug’n: – Das Rätsel heißt Frau!

A Frau wär dreifaltig – ja wia soll das geh(n)?

Du kannst es begreifen – aber niemals versteh’n!

 

A Mann hat zwei Zuständ‘ – im Beruf oder z’haus

Und das gilt, was er sagt – da geht alles g’rad‘aus

Bei der Frau weiß ma nie: – Auf was ist’s kapriziert?

Obs als Frau, als Geliebte – oder Mutter agiert?

Drei verschiedene Wesen –und trotzdem nur ans

Dageg’n ist der Gordische – Knoten was Klein‘s

 

Kaum bist verheirat‘ – variiert schon der Ton

Aus’n Schatzerl wird d‘Hausfrau – als neuche Person

Man ist ja flexibel – halt beide guat aus

Dann kommt mit’n ersten Kind – d‘ Mutter heraus:

Jetzt hast nix mehr z’red’n – die Hausfrau regiert

Muaßt (scho) brav sein, daß d‘ Mutter – zur Geliebten mutiert.

 

Jetzt g’spürst der Dreifaltgigkeit – mystische Macht

Und das Aug‘ sieht Dich immer – bei Tag und bei Nacht.

Aber kaum überbietbar – ist d’ Sachlage g’wiß

Wenn d‘ Mutter und Frau – a‘ra Lehrerin is(t)!

A viert’s Wes’n als – „Gott-gleiche“ Autorität

Also trag’s halt mit Fassung – und spiel‘ Dich da net!

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